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Alle Fotoreisen und WorkshopsVereinigtes Königreich · London · 2027

London Urban Wildlife

06.10.2027 – 10.10.2027 · 990 € pro Person

Urban Wildlife mit Andreas Brachmann führt nach London. Die Hirschbrunft und Wildtiere in den Parks der Stadt stehen im Mittelpunkt der Fotoreise.

London Urban Wildlife · 2027 · 06.10.2027 – 10.10.2027

London Urban Wildlife – Wildnis zwischen Geschichte, Parks und Grossstadt

London ist eine der größten Metropolen Europas – und gleichzeitig ein überraschend vielfältiger Lebensraum für Wildtiere. Zwischen historischen Parkanlagen, alten Baumriesen, Wasserflächen, stillen Grünzügen und dicht bebauten Stadtvierteln hat sich eine Tierwelt entwickelt, die man in einer Millionenstadt kaum erwarten würde.

Genau diese Gegensätze machen unseren Workshop „London Urban Wildlife“ so besonders. Wir fotografieren nicht irgendwo außerhalb der Stadt, sondern mitten in einer Metropole, deren Geschichte seit Jahrhunderten auch mit ihrer Tierwelt verbunden ist.

Wo Grossstadt auf Wildnis trifft

Am frühen Morgen verändert London sein Gesicht. Noch bevor Straßen und Plätze richtig erwachen, beginnt in den großen Grünanlagen ein völlig anderer Rhythmus. Nebel liegt über den Wiesen, das erste Licht fällt durch alte Baumgruppen – und plötzlich steht ein mächtiger Rothirsch vor uns.

Der Oktober ist dabei eine ganz besondere Zeit. Die Hirschbrunft bringt Dynamik, Spannung und eindrucksvolle Verhaltensweisen in die historische Parklandschaft. Röhrende Hirsche, Begegnungen zwischen den männlichen Tieren und das warme Herbstlicht schaffen fotografische Situationen, bei denen man schnell vergessen kann, dass sich wenige Kilometer entfernt eine Weltmetropole befindet.

Doch die Hirsche sind nur ein Teil dessen, was London fotografisch zu bieten hat.

Grauhörnchen huschen durch die Parkanlagen, Füchse haben längst gelernt, die Großstadt als Lebensraum zu nutzen, und mit etwas Glück lassen sich auch kleinere und heimlichere Bewohner entdecken. Überall lohnt sich der Blick nach oben: Gänse, Wasservögel und zahlreiche weitere Vogelarten nutzen Parks, Seen und Flussbereiche als Rückzugsräume.

Besonders auffällig sind die Halsbandsittiche . Ihre leuchtend grünen Farben wirken vor historischen Gebäuden und herbstlichen Bäumen beinahe surreal. Heute gehören sie ganz selbstverständlich zum Stadtbild und stehen sinnbildlich für eine urbane Tierwelt, die sich ständig verändert.

Wildlife gehört zur Geschichte Londons

Die Verbindung zwischen London und seinen Tieren ist keineswegs neu.

Einige der heutigen Parklandschaften gehen auf ehemalige königliche Jagdgebiete zurück. Rotwild war hier über Jahrhunderte Teil der Landschaft und erinnert bis heute an eine Zeit, in der große Grünflächen noch unmittelbar mit dem englischen Königshaus und der Jagd verbunden waren.

Auch andere Tiere haben ihren festen Platz in der Stadtgeschichte. Pelikane beispielsweise gehören bereits seit dem 17. Jahrhundert zu London. Über Generationen wurden sie Teil einer Tradition, die bis heute fortbesteht.

Und natürlich gibt es die berühmten Raben, die untrennbar mit einer der bekanntesten Legenden Londons verbunden sind. Ob historische Überlieferung, königliche Parklandschaft oder moderne Neubürger wie die Halsbandsittiche – überall begegnen uns Geschichten, in denen Natur und Stadt miteinander verschmelzen.

Genau das möchten wir während dieses Workshops zeigen.

Nicht nur Tiere fotografieren – London erzählen

Bei diesem Workshop geht es deshalb nicht ausschließlich darum, möglichst viele Arten auf die Speicherkarte zu bekommen.

Wir möchten Bilder gestalten, die Wildlife und Großstadt miteinander verbinden .

Ein Hirsch vor einer angedeuteten urbanen Kulisse. Ein Sittich zwischen herbstlichen Farben. Eine Taube vor historischer Architektur. Ein Fuchs im Licht der Stadt. Tiere zwischen alten Mauern, Parks, Wasser und moderner Metropole.

London bietet dafür unzählige Möglichkeiten.

Wir arbeiten mit Perspektive, Licht, Vorder- und Hintergrund und versuchen bewusst, die Stadt als Bestandteil unserer Wildlife-Fotografie einzusetzen. Neben klassischen Portraits entstehen so Bilder, die einen Lebensraum zeigen und eine Geschichte erzählen.

Morgens Natur. Nachmittags Metropole.

Unsere Tage beginnen früh. Gerade die ersten Stunden des Tages bieten häufig das schönste Licht und die intensivsten Wildlife-Momente. Wenn London anschließend langsam erwacht, wechseln wir Perspektive und Motivwelt.

Historische Parks, urbane Lebensräume, Wasserflächen und typische Stadtviertel sorgen dafür, dass kein Tag exakt dem anderen gleicht.

Dabei bleibt genügend Zeit zum Beobachten, Fotografieren, Experimentieren und natürlich auch zum gemeinsamen Austausch. Wir sind bewusst mit einer kleinen Gruppe von nur vier bis sechs Teilnehmern unterwegs. Dadurch können wir flexibel reagieren, uns fotografisch Zeit lassen und auf Situationen eingehen, die sich spontan ergeben.

Eine Fotoreise voller Gegensätze

London bedeutet für uns nicht nur Big Ben, rote Busse und historische Gebäude.

London bedeutet röhrende Hirsche im Morgennebel.

Grüne Sittiche über jahrhundertealten Parkanlagen.

Füchse zwischen Häuserzeilen.

Wasservögel vor einer der bekanntesten Stadtkulissen Europas.

Und immer wieder dieser besondere Moment, in dem man durch den Sucher schaut und sich fragt:

Bin ich wirklich mitten in London?

Genau diese Verbindung aus Wildlife, Fotografie, Stadtgeschichte und britischem Großstadtcharakter macht diese Tour aus.

Fünf Tage, in denen wir gemeinsam eine andere Seite Londons entdecken – überraschend wild, unglaublich vielfältig und fotografisch voller Möglichkeiten.

London Urban Wildlife – Großstadt. Geschichte. Wildnis. unterwegs mit Freunden

Rothirschbrunft und Grosstadtexoten

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